A.D.S-Eltern-Training

Herzlich Willkommen beim A.D.S-Eltern-Training!

 

 

Die Erziehung eines A.D.S.-Kindes ist oft ein Geduldspiel, das Eltern, Lehrer und andere Erziehungsberechtigte an ihre Grenzen bringen kann.

Oft werden Eltern mit folgenden Aussagen konfrontiert:

  • „Er könnte, wenn er nur wollte.“
  • „Das ist einfach schlechte Erziehung. Der braucht eine strenge Hand und dann geht es.“
  • „Bei mir war er ganz brav und nett.“
  • „Er muss lernen, ruhig zu sitzen und die Anderen nicht zu stören.“
  • „Sie muss im Unterricht aufpassen und aufhören aus dem Fenster zu schauen.“
  • „Sie ist sehr intelligent, aber sehr chaotisch und verträumt.“
  • „Ihr Kind rastet bei Konflikten total aus und beschimpft jeden, der ihm über den Weg läuft.“
  • „Wenn er etwas will, muss es sofort passieren, weil er nicht abwarten kann.“

 

A.D.S. = Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom

 

Es ist keine „ Modekrankheit“ oder ein Synonym für „falsche Erziehung“!

Nach Dr. med. Aust-Claus ist A.D.S. „eine neurobiologische Störung, die mit Besonderheiten in den Informations-Verarbeitungs-Prozessen unseres Gehirns zu tun hat. Dadurch führt sie zu Auffälligkeiten in der Aufmerksamkeits-Fokussierung, der Impuls-Steuerung und oft in der Wahrnehmungs- Verarbeitung und Entwicklung.“
(aus Dr. E. Aust-Claus/ Dr. P. M. Hammer/Dr. Dieter Claus: Das A.D.S.-Erwachsenen-Buch, Oberstebrink Verlag 2000)

Kinder mit A.D.S. haben nicht nur eine Aufmerksamkeitsproblematik, sondern oft begleiten das Kind weitere Schwierigkeiten zum Beispiel im Bereich der Körperwahrnehmung, der Fein/-Grob-Motorik, Lese- und Rechtschreibschwäche, Dyskalkulie, häufig folgt Mangel an Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein und/oder Auffälligkeiten im sozial-emotionalen Verhalten.